Chipgrößen |
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Im Gegensatz zu Kameras mit einem Objektiv davor, ist die Verwendung von Video-
oder Digitalkameras an Mikroskopen sehr stark abhängig von der Größe des Chips.
Während es bei Kameras im mobilen Einsatz um möglichst kompakte Bauformen und
günstige Objektive geht, sind Kameras auf Mikroskopen aufgrund der Bauform (Sehfeld)
darauf angewiesen, möglichst große Ausschnitte zu erfassen. |
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Wenn man in das Okular des Mikroskops blickt, dann sieht man einen kreisrunden
Ausschnitt des Präparats. Selbst bei der klassischen Kleinbildfotografie wird
nur ein Ausschnitt aus diesem Sehfeld auf dem Film festgehalten.Auf ähnliche Dimensionen kann man auch mit einer 2/3” Video- oder Digitalkamera kommen, wenn ein spezieller optischer Adapter (je nach Mikroskophersteller verschieden) mit einem Faktor 0,63x eingesetzt wird. Optische Anpassungen sind aus physikalischen Gründen am Mikroskop nur bis zu einem gewissen Grad möglich, so dass auf diesem Weg nur beschränkt ein Ausgleich stattfinden kann. |
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Eine 2/3” Röhre hat einen Außendurchmesser von exakt 2/3”. Die wirksame
Aufnahmediagonale ist jedoch etwas kleiner (11 mm).Durch den hier aufgeführten Größenvergleich der heute gängigen Chipgrößen bekommt man eine Vorstellung wie klein der Ausschnitt des Mikroskopbildes gegenüber dem ist, was man im Okular (siehe oben) beobachten kann. Für die tägliche Arbeit sind also größere Chipgrößen von Vorteil. Geht es um Detailauflösung, dann kann auch eine kleine Chipgröße von Vorteil sein, da Videochips wegen der Fernsehnorm gleiche Pixelzahlen besitzen und daher bei kleinerem Bildausschnitt höhere Gesamtvergrößerungen erreicht werden. |
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