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Auflösung
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Der Ausdruck "Auflösung" ist in aller Munde. Jeder versteht etwas anderes darunter
und auch die Hersteller tragen nicht unbedingt dazu bei, klarzustellen, was es damit
wirklich auf sich hat.
Jedenfalls ist die Auflösung nicht gleichzusetzen mit der Anzahl der vorhandenen
Pixel (Bildpunkte). Wichtig ist bei der Benutzung von Mikroskopen auch noch der
Zusammenhang zwischen Auflösung und der
Chipgröße, denn dadurch wird der Bildauschnitt bestimmt, den man erfassen kann.
Daneben sollte man auch noch berücksichtigen, welche Auflösung man mit dem gewählten
optischen System (Mikroskop, Stereomikroskop, Makroobjektiv) überhaupt erreichen kann.
Davon hängt dann ab, welche Kamera mit welchen technischen Parametern sinnvoll
eingesetzt werden sollte.
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Erforderliche Bildelementezahl pro Farbe (rot, grün, blau) für die Übertragung der Mikroskopauflösung auf die Kamera
| Mikroskop-Objektiv |
2/3” CCD-Kamera |
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Adapter 1x |
Adapter 0,63x |
| Maßstabszahl |
Numerische Apertur |
Pixel (x) |
Pixel (y) |
Pixel (x) |
Pixel (y) |
| 100x |
1,3 |
693 |
520 |
1101 |
825 |
| 50x |
0,85 |
907 |
680 |
1439 |
1079 |
| 20x |
0,5 |
1333 |
1000 |
2116 |
1587 |
| 10x |
0,3 |
1600 |
1200 |
2540 |
1905 |
| 2,5x |
0,075 |
1600 |
1200 |
2540 |
1905 |
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Werfen wir einmal einen Blick auf die Tabelle und betrachten speziell die gelb
hinterlegte Spalte. Dies entspräche also einem Mikroskop mit den angegebenen
Objektiven und einem Adapter, der keine optische Wirkung hat, so dass das Bild
des Mikroskops direkt auf den Chip fällt. Entsprechend viele Bildelemente (Pixel)
muss der 2/3” Chip mindestens besitzen, um in der Lage zu sein alle Details
zu erfassen, die auch das Mikroskop auflösen kann.
An diesem Beispiel kann man erkennen, dass eine Kamera mit etwa 1600 x 1200 notwendig
ist, um mit den Objektiven 10x und 2,5x alle Bildinformationen zu erfassen,
die das Mikroskop liefern kann.
Die Auflösung ist ein Ausdruck der Bildelementezahl pro Fläche.
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